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Gut 36 Mio. Euro für Baumaßnahmen an der Uni Regensburg

Haushaltsausschuss gibt Mittel frei

02.07.2020 | München/Regensburg.

Der Freistaat Bayern investiert weitere gut 36 Mio. Euro in Baumaßnahmen an der Universität Regensburg! Diese guten Nachrichten überbringt Landtagsabgeordneter Dr. Franz Rieger. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat die Mittel freigegeben.

Konkret geht es dabei um die erste Teilbaumaßnahme für den Neubau des Regensburger Zentrums für ultraschnelle Nanoskopie (RUN) sowie zusätzliche Mittel für den Neubau des Vorklinikums und die Sanierung der Tiefgarage mit darüberliegendem Forum.

„Nach rund 50 Jahren Nutzung sind die Investitionen in Sanierungen bestehender Gebäude, aber auch Neubauten von höchster Bedeutung!“ betont Dr. Rieger. „Denn dies stärkt unseren Wissenschafts- und Forschungsstandort und sorgt für eine angemessene Infrastruktur für Wissenschaftler und Studierende. Das ist in der jetzigen Zeit noch wichtiger geworden denn je!“ fügt der Abgeordnete hinzu, der sich für diese Maßnahmen seit langer Zeit stark einsetzt. Dr. Rieger hat selber an der Universität Regensburg studiert und kennt als Mitglied des Uni-Kuratoriums die Situation vor Ort sehr gut. 

Von den nun beschlossenen Mitteln fließen 4,2 Mio. Euro in die erste Teilbaumaßnahme des RUN-Gebäudes, das der Nanoskopie dienen wird. In diesem ersten Schritt wird die Baugrube hergestellt. Insgesamt 47 Mio. Euro sind für den Neubau veranschlagt. An den förderfähigen Gesamtkosten von 40 Mio. Euro beteiligt sich der Bund mit 50 Prozent. Die Nanoskopie ist u.a. für die Erforschung von Viren von großer Bedeutung. Trotz großer weltweiter Anstrengungen gelang es bisher ausschließlich an der Universität Regensburg, die Bewegung eines einzelnen Molekülorbitals direkt in Ort und Zeit aufzulösen.

Die Bauarbeiten zu den vorbereitenden Maßnahmen für das neue Gebäude sollen bereits im November dieses Jahres beginnen, die Arbeiten zur Herstellung der Baugrube im Januar 2021. Bis Ende 2023 soll das Gebäude der Nutzung zugeführt werden. 

Ferner fließen 17 Mio. Euro zusätzlich in den Neubau des Vorklinikums, das am Standort der ehemaligen Biologie errichtet wird. Zuvor muss jedoch das alte Gebäude rückgebaut werden. Mit dieser Maßnahme wurde bereits im Juli 2018 begonnen, sie soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Der Baubeginn für den Neubau des Vorklinikums soll im ersten Quartal 2021 stattfinden. Insgesamt kostet die Maßnahme 131 Mio. Euro, die nun beschlossenen Mehrkosten bereits eingerechnet.

Zudem fließen weitere 15 Mio. Euro in die Sanierung der Tiefgarage der Universität Regensburg. Die Maßnahme ist aufwändig, da sich auf dem Dach der Tiefgarage das Forum und zugleich mehrere Gebäude der Universität befinden. Die Gesamtkosten werden damit nun auf insgesamt rund 64 Mio. Euro beziffert. Die Maßnahme ist aktuell bereits zur Hälfte fertiggestellt.

Die nun freigegebenen Mehrkosten der beiden letztgenannten Maßnahmen sind konjunkturbedingten Preissteigerungen geschuldet sowie baulich bedingten Massen- und Ausführungsänderungen. Es zeigte sich z.B. erst durch die Baumaßnahmen, dass bei dem alten Biologie-Gebäude mehr schadstoffhaltige Materialien zum Einsatz kamen, als bekannt und zu erwarten war. Deren Abbau und Entsorgung gestaltet sich daher aufwändiger und teurer. Bei der Tiefgarage wurden ferner bei den Bauarbeiten entgegen der Bestandsunterlagen und stichprobenartigen Voruntersuchungen erhebliche Abweichungen in den Konstruktionsaufbauten und eingebauten Materialstärken vorgefunden. Die nun veranschlagten Mehrkosten entfallen daher v.a. auf die Arbeiten zum Ausbau der Bodenplatten bzw. des Gründungsmaterials, des Deckenbelags und des Forumbelags sowie deren Neuaufbau.

 

Dr. Franz Rieger MdL

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